Vor mehreren Monaten habe ich meine Citavi-Datenbank [1] auf OneDrive (ehemals SkyDrive) verschoben und habe damit gute Erfahrungen gemacht (Betriebssystem Windows 8.1).
Die Citavi-Datenbank ist sowohl von meinem Arbeitsplatz als auch von meinem Heimcomputer und von meinem Notebook aus zugänglich und immer auf dem gleichen Stand. Das Citavi-Programm muss dafür natürlich je lokal installiert sein!
Die in den Citavi-Foren geäusserten Vorbehalte gegenüber der Datenhaltung in der Cloud (z.B. auf Dropbox) scheinen für OneDrive nicht zuzutreffen. Die Verwaltung und der Abgleich der Daten funktionieren meiner Ansicht nach mit OneDrive und der neusten Version von Windows 8.1 problemlos und störungsfrei [2].
WICHTIGER NACHTRAG: Der Ordner mit den Citavi-Daten auf OneDrive muss offline verfügbar eingestellt werden (unter Windows 8.1: Ordnersymbol markieren > rechte Maustaste > „offline verfügbar machen“)!
[2] Eine Ausnahme bilden Computer, die einer Windows-Domäne angehören. Auf diesen Geräten wird OneDrive nicht (mehr) unterstützt (siehe Artikel zu OneDrive).
Ich habe meine Citavi-Datenbank auch irgendwann nach OneDrive geschoben, vor allem weil ich zwischen Büro und Wohnzimmer wechsle. Wichtig war für mich, die Datenbank nicht gleichzeitig auf zwei Rechnern offen zu haben, sonst gibt es schnell Konflikte. Beim Umzug habe ich vorher eine Sicherung als Archiv daneben gelegt, das hat mir die Nervosität genommen.
Was bei mir regelmäßig anfällt, sind die Kopien aus der Bibliothek: ein Kapitel, das ich für einen Eintrag brauche, liegt oft nur als Handyfoto vom Lesesaal-Tisch vor. Ich ziehe die Seiten inzwischen durch LensUp im Browser, damit daraus ein sauberes PDF für den Anhang wird, und lege es dann zum Citavi-Eintrag. Die Kompression richtet sich nach der Größe, die man einstellt, ein paar KB über dem Ziel kommt schon mal vor. Für mich passt es, dass die Fotos dabei auf dem Gerät bleiben und die Verarbeitung im Tab läuft.